Wer hinter der Werkbank steht
Diese Werkstatt gibt es seit 2019. Vorher war es ein Hobby, das sich in eine Garage drängte. Irgendwann reichte der Platz nicht mehr, und es wurde klar: Entweder aufhören oder richtig anfangen.
Wir haben uns für das Zweite entschieden. Heute arbeiten hier drei Personen. Keine große Manufaktur, kein industrieller Betrieb. Jeder kennt jeden Arbeitsschritt, jeder kann einspringen.
Warum Esche
Andere Hölzer wären weicher gewesen, leichter zu bearbeiten. Aber Esche hat eine Eigenschaft, die man nicht übersehen kann: Sie hält stand. Organizer müssen Gewicht tragen, täglich bewegt werden, Jahre überdauern.
Eschenholz verzeiht keine ungenauen Schnitte. Das zwingt zur Sorgfalt. Gleichzeitig hat es eine Maserung, die nicht künstlich wirkt. Man sieht, dass es gewachsen ist.
Wie lange dauert eine Anfertigung
Das hängt davon ab, ob wir vom Lager nehmen können oder ob das Holz noch ruhen muss. Standardprodukte sind oft innerhalb von zwei Wochen fertig. Individuelle Anfragen brauchen länger – manchmal einen Monat, manchmal mehr.
Wir fertigen nicht auf Vorrat. Jedes Stück entsteht nach Bestellung. Das bedeutet Wartezeit, aber auch: Nichts wird produziert, nur um später im Regal zu stehen.
Nachhaltigkeit als Nebeneffekt
Wir behaupten nicht, die Welt zu retten. Aber wir kaufen Holz aus Wäldern, die nicht weiter als 150 Kilometer entfernt sind. Wir verwenden keine Chemikalien in der Oberflächenbehandlung. Und wir bauen Dinge, die nicht nach zwei Jahren ersetzt werden müssen.
Das ist kein Marketing-Versprechen. Es ist einfach die logische Konsequenz davon, wie wir arbeiten wollen.
Das Team
Martin kümmert sich um Planung und Zuschnitt. Lisa ist für Oberflächenbehandlung und Detailarbeiten zuständig. Jonas koordiniert Kundenkontakt und Logistik. Alle drei arbeiten auch an der Werkbank – das gehört dazu.